Charakter Portrait

Cornelia Kerber, in Wien

Wer hier ist weiß meinen Namen, mein Alter (noch) kein Geheimnis, sondern Zeuge von 46 Jahren vergangenen Lebens, verpasster Momente, getroffener Entscheidungen und dem Willen dem Dasein einen Sinn zu geben.

Geboren 1968 im Badischen, aufgewachsen in einem Örtchen am Neckar, konventionelle Schuljahre, Privatschule, Berufsschule, Studium, polymorphe Anthologie an Weiter- und Fortbildungen – und seit 2010 in Karlsruhe wohnhaft.

Tätig im Marketing und Vertrieb, gelernte Industriekauffrau wie Altenpflegerin, freischaffend im Journalismus, unbestechlich unvoreingenommen, zwanglos und konservativ. 

Mitarbeit bei verschiedenen Online- und Printmedien in Deutschland wie Österreich, Mitglied Deutscher Fachjournalisten,   der IG Bildenden Kunst in Österreich,  dem Steirischen Presseclub, wie diverser Kunst-, Museen-, und Literaturorganisationen. 

Ich bin ein Teil des Lebens wie ein Teil von mir.

Weder Traum noch Wirklichkeit, vielleicht Humanist.

Cornelia Kerber, März 2012


Optimistischer Realist der die Gegenwart lebt, die Vergangenheit lebte und die Zukunft leben möchte.
Mit Träumen gespickt die mich stets umgarnen und sich in meinem Netz der Gedanken einhüllen……

Manchmal denke  ich, das Leben in unseren Träumen sei die Realität, weil der Wunsch danach selbst schon ein solch wunderbares Gefühl in uns zu wecken vermag. Ein sinnlicher Nachtrag der Gedanken wie Elfenstaub legt er sich sanft und zärtlich auf des bereits Vorhandenen und zeugt mit einem Lächeln von Qualität der Beratungsresistenz stumpfsinniger Ignoranz.
Ich bin hoffnunslos……
Ich bin ich, weil ich nur sein kann der ich bin.
Neben der Dialektik suchend das Gespräch zum Stillen des Durstes nach Wissen und Erfahrung, Erkenntnissen und Gefühlen.

Liebe das Schreiben und die Ausdruckskraft der aneinander gereihten Wörter mit des Inhalts Sinn, doch fühle mich ohnmächtig feinster Nuancen und der Facetten der inhaltslosen Leere.

Cornelia Kerber, Mai 2012


Bin weder Journalist noch Autor, nur Schreiberling und Werkzeug der Sprache.
Die Musik als Labsal genießend und doch ausgeliefert den Tönen einer Melodie.
Freund der bildenden Künste doch Dilettant der Vielfältigkeit des Ausdrucks.
Huldigend der Sinne zur Anmut der Sinnlichkeit.

Engagiere mich für das was ich als wichtig erachte und fühle mich in den Klängen der Musik, den Farben der Bilder und zwischen den Schriften zuhause und wohl.

Ich bin alles – und ich bin nichts.

Cornelia Kerber, 2011Sich selbst zu beschreiben gleicht dem Lesen eines Buches gerade neu zu erlernender Sprache. Man versteht Fragmente und versucht dieses Sinnbild Stück für Stück zu ergänzen – doch gelingen wird es kaum.

Mich schwerlich von Offensichtlichem beeindrucken lasse, erscheint Vieles kontrovers,
doch in der Tiefe des Seins betrachtet,  reflektiert dies die Facetten meines Lebens.

Ohne diese Dialektik wäre das Leben vermutlich einfältig und festgefahren. Ich sehe die Vielfalt der Farben und freue mich über Dinge des Lebens, welche zu Erforschen sich lohnen.
Gilt es als arrogant wenn ich Erwartungen hege welche zwar Varianten zulassen, doch in der Form gefestigt sind…so bin ich schuldig.

Cornelia Kerber, November 2012

Meine Leidenschaft gilt wohl den Künsten dieser Welt.
Schreiben, meine Art des Ausdrucks und Offenbarung der Gedanken. In vielfältiger Art und Weise gestaltet, gleicht das Formulieren oder Aneinanderreihen von Wörtern der Melodie meines Herzens.
Wie ein bildender Künstler durch Kreativität des Inneren seiner Gestaltungen malerisch Gefühle einzuhauchen vermag, sich die Sinne eines Bildhauer in seinen Skulpturen spiegeln, so ein Musiker durch Töne spricht.

Schreiben…….welch wundervolle Melodie verpackt in malerische Gedanken und gestalterische Phantasien.

Ich bin:                                                      …..was ich bin
Ich bin nicht:                                           …..gewöhnlich
Ein Tag ist perfekt:                                …..wenn ich lächeln kann
Wenn ich Geld hätte, würde ich:        …..bleiben wer ich bin

lesenswert:                                           …..ist, was mich fesselt
hörenswert:                                          …..wenn es meine Seele berührt
sehenswert:                                          …..was meine Sinne anregt
lebenswert:                                           …..ist das Leben, wenn man es lebt

Cornelia Kerber, Oktober 2012

Und mein Sein ist dort, wo ich bin wo ich sein möchte und wo ich willkommen bin.

 © Cornelia Kerber