Wer hier ist weiß meinen Namen; mein Alter kein Geheimnis sondern Zeugnis eines bewegten Lebens, verpasster Momente, getroffener Entscheidungen und dem Willen dem Dasein einen Sinn zu geben.
Geboren im April 1968 im Badischen, aufgewachsen in einem Örtchen am Neckar, konventionelle Schuljahre, Privatschule, Ausbildung, Berufsschule, Studium, polymorphe Anthologie an Weiter- und Fortbildungen – ab 2010 in Karlsruhe zuhause, 2014 – 2023 in der Steiermark/Österreich wohnhaft, seit Mai 2023 in einem wirklich schönen Stadtteil von Karlsruhe lebend.
Beruflich versiert im Marketing und Vertrieb, gelernte(r) Industriekaufmann, jahrelange Altenpflegerin, studierte Betriebswirtin, freischaffend im Journalismus, unbestechlich, unvoreingenommen, zwanglos, konservativ, Europäerin, demokratisch eingestellt.
Ehrenamtliches Engagement gehört für mich nicht in die Rubrik „mögen“, sondern in die Rubrik „tun“. Weil ich nicht tatenlos zusehen mag, wenn ich in der glücklichen Lage bin, helfen zu können. Seit 2009 engagiere ich mich caritativ im Bereich Kunst und Kultur, seit 2015 als Social-Media-Managerin eines evangelischen Gemeindeverbandes in Österreich. Und regelmäßig besuche ich ein Altenheim in Durlach um Zeit mit Menschen zu verbringen, die selten oder nie Besuch bekommen, schlicht vergessen oder verdrängt scheinen. Ihnen das Gefühl zu geben gesehen zu werden, ist mein Anliegen. Zeit und Aufmerksamkeit schenken ist kostenlos und doch so kostbar.
Mitarbeit bei verschiedenen Online- und Printmedien in Deutschland als auch Österreich, Mitglied Deutscher Fachjournalisten, Mitglied der IG Bildenden Kunst Österreich , Mitglied Literarischer Gesellschaft Karlsruhe, Mitglied verschiedener Kulturorganisationen und auch Mitglied des Karlsruher SC (KSC)
Ich bin ein Teil des Lebens wie ein Teil von mir. Weder Traum noch Wirklichkeit, vielleicht Humanist.

Optimistischer Realist der die Gegenwart lebt, die Vergangenheit lebte und die Zukunft leben möchte. Mit Träumen gespickt die mich stets umgarnen und sich in meinem Netz der Gedanken einhüllen.
Ich bin hoffnungslos weil ich bin wie ich bin und weil ich nur sein kann wie ich bin. Suchend das Gespräch zum Stillen des Durstes nach Wissen und Erfahrung für Erkenntnisse und auch zum Spüren von Gefühlen. Dabei kann auch ein netter Fremder gleichwohl interessant und unterhaltsam sein wie ein Kind oder die Unterhaltung mit einem Bewohner des Altenheims, das ich besuche. Jeder, der zuzuhören in der Lage ist, der sich auf eine Unterhaltung mit mir freut, sich dem Dialog widmet ohne mit dem Blick das Weite zu suchen oder den Geräuschen des Umfelds zu folgen, ist mir ein angenehmes Gegenüber.
Liebe das Schreiben und die Ausdruckskraft der aneinander gereihten Wörter mit des Inhalts Sinn, doch fühle mich ohnmächtig feinster Nuancen und der Facetten der inhaltslosen Leere.

Bin weder Journalist noch Autor, nur Schreiberling und Werkzeug der Sprache. Freund der bildenden Künste doch Dilettant der Vielfältigkeit des Ausdrucks. Huldigend der Sinne zur Anmut der Sinnlichkeit.
Engagiere mich für das was ich als wichtig erachte und fühle mich in den Klängen der Musik, den Farben der Bilder und zwischen den Schriften zuhause und wohl.
Ich bin alles – und ich bin nichts.
Mich schwerlich von Offensichtlichem beeindrucken lasse, erscheint Vieles kontrovers, doch in der Tiefe des Seins betrachtet, reflektiert dies die Facetten meines Lebens.
Ohne diese Dialektik wäre das Leben vermutlich einfältig und festgefahren. Ich sehe die Vielfalt und freue mich über Dinge des Lebens, welche zu Erforschen sich lohnen. Gilt es als arrogant wenn ich Erwartungen hege welche zwar Varianten zulassen, doch in der Form gefestigt sind, so bin ich schuldig.
Meine Leidenschaft gilt wohl den Künsten dieser Welt. Schreiben, meine Art des Ausdrucks und Offenbarung der Gedanken. In vielfältiger Art und Weise gestaltet, gleicht das Formulieren oder Aneinanderreihen von Wörtern der Melodie meines Herzens. Wie ein bildender Künstler durch Kreativität des Inneren seiner Gestaltungen malerisch Gefühle einzuhauchen vermag, sich die Sinne eines Bildhauer in seinen Skulpturen spiegeln, so ein Musiker durch Töne spricht.

Schreiben, welch wundervolle Melodie verpackt in malerische Gedanken und gestalterische Phantasien.
Ich bin: was ich bin.
Ich bin nicht: gewöhnlich.
Ein Tag ist perfekt: wenn ich lächeln kann.
Wenn ich Geld hätte würde ich: bleiben wer ich bin.
Lesenswert: ist, was mich fesselt.
Hörenswert: wenn es meine Seele berührt.
Sehenswert: was meine Sinne anregt.
Lebenswert: ist das Leben, wenn man es lebt.
Ich setze mich ein, wenn ich Handlungsbedarf sehe. Ich schweige nicht, wenn mein Herz oder Verstand sich sträuben. Ich ruhe nicht, wenn sich der Turm vor mir aufbaut, und ich kann Oberflächlichkeit und Unzuverlässigkeit nicht ausstehen.
Ich mag Loyalität um mich, brauche empathische Menschen in meinem Umfeld, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind unabdingbar und man betrügt keine Menschen, die man mag! Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe sind keine Religion, sondern ein Charakterzug. Wer damit konform geht, ist mir willkommen. Alle anderen grüße ich freundlich und gehe weiter.
Mein Sein ist dort wo ich bin, wo ich sein möchte und wo ich willkommen bin.
© Cornelia Kerber
