„Weshalb Angst haben?
Wovor?
Wenn wir Angst haben, haben wir eine Wahl.
Die Wahl ist eine Selbstbestimmung.
Und wenn wir selbst bestimmen können,
wovor fürchten wir uns dann,
liegt es doch in unserem Ermessen.Wir stehen vor dieser Option
eine Veränderung dessen herbeizuführen,
was wir ändern können.
Doch zumeist ist es der Weg, der uns ängstigt –
nicht das Ziel.
Das Ziel jedoch ist das Ergebnis eines inneren Prozesses
und da durchdacht und in Erwägung gezogen,
ein Wunsch.
Ein Wunsch ist das Resümee der eigenen Frucht,
wie kann es falsch sein?Gewohnte Pfade zu verlassen birgt Ungewissheit.
Diese Zweifel nähren sich der Mutlosigkeit
und hindern uns nur daran, sich dem Unvermeidbaren zu stellen.Denn allein die Tatsache, dass wir mit dem Gedanken
dieser Veränderung spielen zeigt doch,
dass es von Nöten ist etwas zu ändern, das wir ändern können.“
© Cornelia Kerber, Gedanken, Mai 2012

Kommentare
3 Kommentare zu „Ängste“
Wie ich es versucht habe in Worte zu kleiden, sind es nicht die Gedanken oder die Worte welche unsere Ängste besiegen, sondern der Weg der Umsetzung, welcher uns als Ziel dieser Wünsche bringt.
Ein Gedanke, ein Wunsch oder Worte sind nur der Anfang – doch bewegen kann nur eine Handlung.
Würde ich dem Leben keine Chance geben weil mir das Wagnis zu groß erscheint, hätte ich vielleicht keine Kinder.
Jeder Schritt ist ein Risiko – doch auch eine Chance.
Und jeder Schritt, jede Entscheidung ist anfangs eine Hürde oder ein Berg den es zu erklimmen gilt.
Bleiben wir stehen weil wir uns fürchten vor dem Ungewissen oder der Angst vor Veränderung – sind wir Gefangene unserer selbst und schaffen der Unzufriedenheit Freiraum zur Entfaltung.
Man segnete uns Menschen mit einem Herz, einer Seele und dem Verstand.
Ich denke wenn man uns zwei gefühlsbetonte Eigenschaften der Menschlichkeit gab, zu welchen auch die Nächstenliebe, Philanthropie, Güte, Sinnlichkeit und Leidenschaft gehört, welche unabhängig der Intelligenz und somit dem Verstand in uns wirken – wird das seinen Grund haben.
Heute hörte ich im Deutschlandfunk einen Beitrag der mit einem Song untermauert war.
Er schien mir so passend:
http://www.youtube.com/watch?v=BK4r5FiuuPg
Und hier der Text dazu : http://www.magistrix.de/lyrics/Missfits/Wennze-Meins-143995.html
Deine Gedanken aus dem Mai 2012 sind jenen die ich jetzt im September 2012 habe mehr als nur ähnlich, mit DEM Unterschied, dass ich es nicht verstehe mich dermaßen gut auszuddrücken….